Workshop von Tobias Wirth am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Hockenheim mit der Jahrgangsstufe 12

Wer bei Fotografie an schnelle Schnappschüsse für Social Media denkt, wurde am Montag, dem 12.10.2026 am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium eines Besseren belehrt. Im Rahmen eines Fotografie -Workshops erlebte eine Schülergruppe der Kunst-Basiskurse der 12. Klasse die Kunst aus einer völlig neuen Perspektive. Für den Workshop kam der renommierte Mode- und Beautyfotograf Tobias Wirth direkt in den Kunstunterricht. Er berichtete über seinen spannenden Weg zur Modefotografie, erzählte von besonderen Situationen am Set und zeigte den angehenden Abiturienten, wie man Ästhetik, Inszenierung und Storytelling in einem einzigen Bild vereint. 

Als perfekte Einstimmung auf die Praxis diente die dreitägige Ausstellung „Echoes of Form“ , welche Fotografien von Tobias Wirth am Wochenende davor im Hockenheimer Wasserturm zeigte und von den Schülerinnen und Schüler besucht wurde. Der Berliner Gast machte schnell deutlich, dass man für ein faszinierendes Foto ein gutes Auge braucht. Entscheidend sind Bildkomposition, Linien und Formen sowie das bewusste Spiel mit Licht und Schatten. Danach machten sich die Zwölftklässler direkt an die Umsetzung eines anspruchsvollen Fotoauftrags. Es ging um die kreative Inszenierung des Menschen, da auch das derzeitige Schwerpunktthema im Abitur: „Figur im Kontext“ heißt und Fotografien von Sibylle Bergemann besprochen werden. 

Lea: „Am meisten Spaß hat mir die praktische Arbeit gemacht, die direkt an seinen Vortrag angeknüpfte. Wir konnten selbst fotografieren und alles ausprobieren. Man hat richtig gemerkt, wie sehr Tobias Wirth in seinem Beruf aufgeht und mit wie viel Freude er sein Wissen teilt. Aus dem Workshop nehme ich tolle Erinnerungen, schöne Fotos und vor allem die Erkenntnis mit, was für ein großer Unterschied zwischen einfachem Knipsen und richtigem Fotografieren liegt.“

Initiiert wurde der Workshop durch die Kunstlehrerin Judith Leitzke und finanziert vom Kunstverein Hockenheim.

Rückblick Ausstellung „ECHOES OF FORM“ Tobias Wirth 09.-11.10.2026 Wasserturm Hockenheim

Die Ausstellung „ECHOES OF FORM“ von Tobias Wirth im Wasserturm Hockenheim haben rund 250 Personen besucht und waren begeistert von den 14 hochwertig gedruckten Fotografien.

Bereits bei der Vernissage am 9. Oktober kamen viele ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler, Freunde aus Nah und Fern sowie damalige Lehrerinnen und Lehrer. Alle waren voll des Lobes über die gedruckten Fotografien und freuten sich, Tobias Wirth persönlich in Hockenheim wiederzusehen. So kam es das ganze Wochenende zu alten und neuen Begegnungen in der guten Stube von Hockenheim.

Der Kunstverein Hockenheim freut sich über den großen Erfolg der Ausstellung und wünscht dem Hockenheimer Tobias Wirth weiterhin eine tolle internationale Karriere.

Der Kunstverein bedankt sich bei den Stadtwerken Hockenheim sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe (kulturelle Förderung des Landes Baden-Württemberg) für die Unterstützung.

Einladung zur Vernissage „ECHOES OF FORM“ Tobias Wirth 09.10.2026 Wasserturm Hockenheim

Der Kunstverein Hockenheim lädt zur Vernissage „ECHOES OF FORM“ – ein fotografischer Dialog über Form, Wahrnehmung und Identität – von Tobias Wirth am Freitag, 9. Oktober 2026 um 18 Uhr in den Wasserturm Hockenheim ein.

Die fotografischen Arbeiten von Tobias Wirth bilden eine Fusion aus klassischer Ästhetik und zeitgenössischer visueller Bildsprache. Geprägt von einer präzisen Lichtführung, klaren Kompositionen und einem sensiblen Gespür für den Menschen vor der Kamera entstehen Bildwelten von ruhiger Intensität und zeitloser Eleganz.
Reduziert, atmosphärisch und modern vermittelt seine Arbeit eine Ästhetik, die über flüchtige Trends hinaus Bestand hat.

Form ist niemals statisch.
Sie entsteht im Zusammenspiel von Körper, Material, Licht und Wahrnehmung – und verändert sich mit jeder neuen Perspektive.
Die in dieser Ausstellung versammelten Fotografien bewegen sich an den Grenzen zwischen Mode, Kunst und Inszenierung. Sie hinterfragen die Eindeutigkeit von Identität und richten den Fokus auf das, was sich dazwischen entfaltet. Spiegelungen, Verhüllungen, Texturen und Silhouetten werden zu eigenständigen Bildsprachen, in denen Körper ebenso skulptural wie flüchtig erscheinen. Was sichtbar wird, bleibt stets im Wandel – geprägt vom Blick des Betrachters ebenso wie von Licht, Raum und Oberfläche.
So wird jede Form zum Echo einer anderen.

Öffnungszeiten
Samstag, den 10. Oktober von 14:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag, den 11. Oktober von 14:00 bis 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Unser Dank gilt den Stadtwerken Hockenheim sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe (kulturelle Förderung des Landes Baden-Württemberg) für die Unterstützung.