„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ - Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry (1943)
Der Kunstverein Hockenheim freut sich über die weitere Kooperation mit der Kirchlichen Sozialstation zu Gunsten von Kindern mit Autismus & AD(H)S.
Durch diese Ausstellung möchten wir das Selbstwertgefühl der Kinder stärken und ihnen Freude sowie neuen Mut schenken. Alle 23 ausgestellten Bilder kann man gegen eine kleine Spende erwerben und untstützt somit die Kinder und ihre Angehörigen.
Ab sofort kann man die Werke der 20 Kinder in den Räumen der Kirchlichen Sozialstation in der Oberen Hauptstraße 47 in Hockenheim zu den üblichen Bürozeiten Mo. – Fr. von 9.00 bis 16.00 Uhr bewundern.
Mit einer eindrucksvollen Vernissage wurde am 9. Mai 2026 im Ehrensaal des Schloss Stanislas die deutsch-französische Ausstellung „Gemeinsame Horizonte – horizons communs“ eröffnet. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Kunstverein Hockenheim und der französischen Künstlervereinigung Les Amis des Arts und unterstreicht eindrucksvoll die lebendige Städtepartnerschaft zwischen Hockenheim und Commercy.
Die feierliche Eröffnung wurde von zahlreichen Gästen aus beiden Ländern begleitet und stand ganz im Zeichen der kulturellen Freundschaft und des europäischen Gedankens. Die Kulturbeauftragte der Stadt Commercy, Déborah Garelli, begrüßte die Besucherinnen und Besucher und hob die Bedeutung des kulturellen Austauschs zwischen den beiden Partnerstädten hervor. Kunst ermögliche Begegnungen auf einer besonderen Ebene und schaffe gemeinsame Räume des Dialogs und der Verständigung.
Auch Christian Kramberg betonte in seiner Ansprache in französisch und deutsch, die enge Verbindung zwischen den Künstlerinnen und Künstlern beider Städte. Die Ausstellung zeige, wie unterschiedlich künstlerische Ausdrucksformen sein können und wie dennoch gemeinsame Horizonte entstehen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen sei der kulturelle Austausch wichtiger denn je.
Für die französische Künstlervereinigung sprach der Vorsitzende Bernard Muller, der die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hockenheim würdigte. Die Ausstellung sei Ausdruck einer gewachsenen Freundschaft, die weit über die Kunst hinausreiche und von gegenseitigem Respekt und Offenheit geprägt sei.
Die Eröffnung erhielt zusätzlich einen besonderen offiziellen Rahmen durch die Teilnahme von Matthias Beck sowie des neu gewählten Bürgermeisters von Commercy, Philippe Rochat. Beide Bürgermeister unterstrichen die Bedeutung der Städtepartnerschaft und lobten das Engagement der beteiligten Vereine und Künstlerinnen. Die Ausstellung sei ein sichtbares Zeichen gelebter europäischer Freundschaft und kultureller Zusammenarbeit.
Christian Kramberg, Matthias Beck, Stefanie Raab, Déborah Garelli, Théa Antoine , Bernard Muller, Philippe Rochat
Eine Delegation von insgesamt 35 Personen war eigens nach Commercy gereist. Neben den ausstellenden Künstlerinnen nahmen auch Stadträte sowie Mitglieder des Freundeskreises Commercy an der Vernissage teil. Die Reise verdeutlichte die enge Verbundenheit beider Städte und das große Interesse am gemeinsamen kulturellen Austausch.
Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der ausgestellten Werke. Unterschiedliche Stilrichtungen, Materialien und Perspektiven verbanden sich zu einer facettenreichen Gesamtschau, die sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Themen aufgriff. Die Ausstellung macht deutlich, wie Kunst Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Generationen schlagen kann.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zum Austausch mit den Künstlerinnen und den Delegationen aus beiden Städten. In herzlicher Atmosphäre mit regionalem Kirsch- und Pfirsichsaft sowie den in Commercy erfundenen Madeleines entstanden viele Gespräche über Kunst, Kultur und die Zukunft der deutsch-französischen Zusammenarbeit.
Mit „Gemeinsame Horizonte – horizons communs“ setzen der Kunstverein Hockenheim und Les Amis des Arts ein starkes Zeichen für kulturelle Offenheit, europäische Freundschaft und die verbindende Kraft der Kunst. Die Ausstellung im Schloss Stanislas verspricht bis Ende Mai zahlreiche weitere Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus anzuziehen.
Alle Künstlerinnen mit den offiziell Verantwortlichen
Werke der Mitglieder von Les Amis des Arts aus Commercy.
Mit einer gut besuchten Vernissage wurde am 8. Mai 2026 im Wasserturm Hockenheim die Ausstellung „Die Natur in ihrer Schönheit und Zerstörung“ der Künstlerin Ilse Müller eröffnet. Zahlreiche kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in den Wasserturm, die „gute Stube“ Hockenheims und erlebten einen ebenso inspirierenden wie nachdenklichen Abend voller Kunst, Begegnungen und persönlicher Gespräche.
Die Ausstellung fand im Rahmen des „Weißen Samstag“ des Arbeitskreises Lebensqualität und Identifikation (LQUID) des Hockenheimer Marketing Verein statt und fügte sich damit in eine Veranstaltung ein, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt in besonderer Weise bereichert.
Bereits beim Betreten des historischen Wasserturms wurde deutlich, dass die Ausstellung einen besonderen Nerv trifft. In insgesamt neun eindrucksvollen Werken setzt sich die 82-jährige Künstlerin mit der Schönheit der Natur, ihrer Kraft, aber auch ihrer zunehmenden Verletzlichkeit auseinander. Die Bilder zeigen stimmungsvolle Landschaften, florale Motive und Naturszenen, die zugleich von den Spuren menschlicher Eingriffe und ökologischer Veränderungen erzählen. Zwischen harmonischen Farbwelten und bewusst gesetzten Brüchen entsteht eine eindringliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Zustand unserer Umwelt.
Die Begrüßung der Gäste übernahm der 1. Vorsitzende des Kunstvereins, Christian Kramberg. In seiner Ansprache würdigte er das langjährige künstlerische Schaffen von Ilse Müller und betonte die Bedeutung regionaler Kunst- und Kulturarbeit für das gesellschaftliche Leben in Hockenheim. Der Wasserturm sei seit vielen Jahren ein Ort der Begegnung und Inspiration – ein kultureller Treffpunkt, der Künstlerinnen und Künstlern eine besondere Bühne biete.
Die kunsthistorische Einführung erfolgte durch die Laudatorin Sigrid Gensichen M.A., die in ihrer Rede die Bildsprache und Ausdruckskraft der Werke hervorhob. Sie beschrieb die Ausstellung als sensibles Wechselspiel zwischen Faszination und Mahnung. Besonders beeindruckend sei die Fähigkeit der Künstlerin, Natur nicht nur als idyllischen Raum darzustellen, sondern zugleich ihre Gefährdung sichtbar zu machen. Die Werke würden den Betrachter emotional ansprechen und zum Nachdenken anregen.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die persönliche Einführung der Künstlerin selbst. Mit großer Offenheit und spürbarer Leidenschaft sprach Ilse Müller über ihre Inspirationen, ihre jahrzehntelange Arbeit als Malerin und ihre Beweggründe für diese Ausstellung. Die Besucherinnen und Besucher begegneten einer lebensfrohen und engagierten Künstlerin, die auch mit 82 Jahren voller kreativer Energie arbeitet und sich intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.
Bekannt ist Ilse Müller vielen Hockenheimerinnen und Hockenheimern auch durch ihr Atelier im Schützenhäusle am Insultheimer Hof, das seit Jahren ein Ort kreativen Schaffens und künstlerischer Begegnungen ist. Dort entstehen ihre Werke, die häufig Natur, Mensch und gesellschaftliche Entwicklungen thematisieren und durch ihre emotionale Ausdruckskraft beeindrucken.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die ausgestellten Werke in Ruhe zu betrachten und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Bei einem Glas „68766 Secco.“ und Knabbergebäck entstand eine angenehme und kommunikative Atmosphäre, die den Abend zusätzlich bereicherte. Immer wieder bildeten sich kleine Gesprächsgruppen vor den Bildern, in denen über Kunst, Natur und persönliche Eindrücke diskutiert wurde.
Die Ausstellung „Die Natur in ihrer Schönheit und Zerstörung“ zeigt eindrucksvoll, wie Kunst emotionale Zugänge zu gesellschaftlich relevanten Themen schaffen kann. Die gelungene Vernissage machte deutlich, dass Ilse Müller mit ihren Arbeiten nicht nur ästhetisch beeindruckt, sondern auch zum bewussten Blick auf unsere Umwelt anregt.
Der Kunstverein Hockenheim freute sich über das große Interesse und die gelungene Ausstellung im Wasserturm an diesem Wochenende.
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