Sommerausstellung „loving you is easy“ Peter Piek 24.07.-08.08.2026 Stadthalle Hockenheim

loving you is easy – weil Peter Piek Farbe und Klang nicht trennt, sondern ineinander überführt.
Weil er als Maler, Songwriter, Multiinstrumentalist, Autor und Performancekünstler Grenzen nicht akzeptiert, sondern verbindet.
Bekannt wurde er durch seine unverwechselbare Stimme, seinen eigenständigen Malstil, zeitlose Songs – und vor allem durch seinen konsequenten Versuch, Malerei und Musik zu einer gemeinsamen Sprache zu verschmelzen.

Während andere sich entscheiden müssen, lebt Peter Piek beides zugleich: Rund 120 Konzerte im Jahr führen ihn von China bis in die USA, von Italien bis nach Emden. Parallel dazu stellt er seine Bilder und Installationen international mit großem Erfolg aus.

Pieks Welt ist bunt. Farbe egalisiert Kategorien, bedeckt, erobert und verwandelt alles, was ihr begegnet. In den in Hockenheim gezeigten Arbeiten wird dieser Ansatz deutlich. Kreisformen verdichten sich zu pulsierenden Bildkörpern, Farbfelder überlagern sich wie Klangspuren in einer Komposition. Organische Splitterformen, rhythmische Linien und Kontraste treten miteinander in Dialog. Nichts wirkt statisch, alles scheint in Bewegung. Die Bilder entfalten eine Dynamik, die an improvisierte Musik erinnert – ein Wechselspiel aus Verdichtung und Öffnung, Spannung und Auflösung.

Vernissage am Freitag, den 24.07. um 19 Uhr

Konzert mit Peter Piek am Samstag, den 25.07. um 19 Uhr

Mitmachaktion am Sonntag, den 26.7, um 15 Uhr

Öffnungszeiten Di. bis So. 17- 19 Uhr

Ausstellung „Die Natur in ihrer Schönheit und Zerstörung“ Ilse Müller 08.-10.05.2025 Wasserturm

Vom Freitag, 8. bis Sonntag, 10. Mai 2026 präsentiert der Kunstverein Hockenheim Werke von Ilse Müller im Wasserturm Hockenheim. Paralle dazu findet am Samstag, 09.05.2026 der „Weiße Samstag“ des Hockenheimer Marketing Vereins auf dem Vorplatz statt.

Im Zentrum von Ilse Müllers Kunst steht das Verhältnis des Menschen zur Natur. „Die Natur in ihrer Schönheit und Verletzlichkeit inspiriert mich zutiefst“, erklärt die 81-jährige Künstlerin. „Mit meinen Werken möchte ich die Betrachter dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist, diese Natur zu bewahren.“ Dabei thematisieren Müllers Gemälde und Objekte Vergänglichkeit und Bedrohtsein der natürlichen Welt, aber ebenso deren allgegenwärtige Schönheit. Ihre künstlerische Haltung ist geprägt von Naturbeobachtung, Sensibilität und Nachhaltigkeitsbewusstsein.

Fotos verschiedener Werke aus dem Atelier von Ilse Müller im Insultheimer Hof im Dezember 2025.

Einladung zur Vernissage
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 8. Mai 2026 um 17.00 Uhr im Wasserturm, zu dem alle Mitglieder und Kunstfreunde eingeladen sind. Neben Grußworte der Stadt, einer Einführung durch den Vorstand des Kunstvereins und einer Laudation durch Sigrid Gensichen M. A. gibt es eine musikalischen Umrahmung sowie Getränke und einen Snack.

Öffnungszeiten
Samstag, den 9. Mai von 12:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, den 10. Mai von 14:00 bis 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Unser Dank gilt den Stadtwerken Hockenheim sowie dem Regierungspräsidium Karlsruh (kulturelle Förderung des Landes Baden-Württemberg) für die Unterstützung.

Rückblick Vernissage „Ursprung“ von Hedi Ruder und Matthias Wetzer im Gewölberaum in Oftersheim

Am Freitag, 13. Februar 2026 eröffnete Bürgermeister Pascal Seidel mit Hedi Ruder und Matthias Wetzer die Ausstellung „Ursprung“ in Oftersheim. Über 70 Kunstinteressierte waren gekommen, um der Eröffnung um 19 Uhr beizuwohnen. Neben einem Willkommensdrink sowie Laugengebäck sorgte Matteo di Maggio für italienische Livemusik.

Zu ihrer Malweise sagt die gebürtige Hockenheimerin Hedi Ruder: „Nach jahrelanger realistischer Darstellung erfolgte meine Hinwendung zur abstrakten Malerei. Meinen Fokus lege ich statt auf das Abbild nun auf Ausdruck, Struktur und Emotionen. Dabei verwende ich Materialien wie Sand, Gips, Asche, Marmormehl und vieles mehr. Meine Arbeiten entstehen aus dem Bedürfnis nach Tiefe, Freiheit und Ursprünglichkeit.“

Matthias Wetzer stammt aus Bad Wimpfen und sagt zu seinem Thema: „Die Rheinbegradigung durch Tulla hat den Naturraum am Oberrhein nachhaltig verändert. Der Ursprung der heutigen Auenlandschaft liegt in diesem gewaltigen, durch Menschenhand bewirkten Umbruch. Nur wenige Reste des ursprünglichen Naturraums blieben erhalten und weisen weit in geschichtliche Zeit zurück. Diese beiden Ursprünge versuche ich in meinen Bildern lebendig werden zu lassen.“

Mit Unterstützung des Kunstvereins Hockenheim sind im Gewölberaum in der Eichendorffstraße 2 Abstrakte Malerei, Naturzeichnungen und Fotografie bis Anfang März zu sehen.

Alle Fotos von Wolfgang Gans.